Elisabeth Wundsam-Hartig Preis
Statuette Elisabeth Wundsam-Hartig Preis
Der Dr. Elisabeth Wundsam-Hartig Preis wurde zum 4. Mal verliehen
Bericht von der Preisverleihung am 27. 11. 2010

Der Saal im 6.Stock der Technischen Universitat in der Wiener Gusshaustraße war am Tag der Preisverleihung brechend voll. Die Musik des K&K Vierteloktetts unterstützte die gute Stimmung.  Freunde der Preisträger,  Interessierte verschiedenster Altersgruppen und Abgesandte diverser Behinderten-Verbände - unter ihnen auch Vertreter vormaliger Preistraeger, wie z.B. „Bizeps“ - bereicherten das Festplenum.

Dr. Nikolaus Hartig, Vorsitzender des Preis-Komitees und Bruder von Dr. Elisabeth Wundsam Hartig, skizzierte das Leben seiner Schwester und erklärte die Entscheidung der Jury, Mag. Gregor Demblin, Motary und seine Arbeit für Menschen mit Einschränkungen mit dem Elisabeth Wundsam-Hartig Preis 2010 auszuzeichnen.

Die Laudatio für den Preisträger (PDF 50kB) übernahm Dr. Maximilian Eiselsberg, prominenter Anwalt aus Wien und enger Freund der Familie Demblin.

Den Preis überreichte mit herzlichen Worten und gekonnt guter Formulierung Abg.z.NR a.D Manfred Srb.

Die Preis-Statuette ist ein Design des Salzburger Künstlers Ioan Kloss und wurde in den Werkstätten der Lebenshilfe Vöcklabruck mit viel Geschick angefertigt.

Den Anerkennungspreis 2010 nahm für Ing. Günther Ertl, der im Ausland weilte, MMag. Wolfgang Nowak, Behinderten-Vertrauensperson an der Universität Wien, entgegen. Nach einer prägnanten Laudatio durch Univ.Prof. Dr. Wolfganz Zagler, TU Wien, nahm Abgeordneter Srb auch hier die Übergabe des Preises vor.

In einer kurzen Ansprache bedankte sich der Preisträger Mag. Gregor Demblin vor allem bei seinen Eltern, die ihn durch seine schwerste Zeit mit Mut und Zuversicht begleitet hatten. Seiner Frau Lisa, die in wenigen Wochen die Geburt der gemeinsamen Zwillinge erwartet, drückte Demblin auch verbal seine Liebe und Dankbarkeit aus.

Die Feier wurde musikalisch auch heuer wieder mit viel Schwung und Wiener Temperament von Ulli und Michael Krispl (K&K Vierteloktett) umrahmt.

Die Sekretärin des Preises, Marguerite Schillinger hatte hervorragend, mit viel Einsatz und Talent die Veranstaltung in den Räumen der Technischen Universität Wien  organisiert. Kinder und Enkel von Elisabeth Wundsam-Hartig waren bei der Preis-Feier ebenso anwesend wie Astrid Aufschnaiter, Salzburg, und Elisabeth Pozzi-Thanner, New York, Mitbegründerinnen des Preises, sowie zahlreiche Freunde und Mitarbeiter der Preisträger und viele Vertreter von Interessensgruppen.

Beim anschließenden Empfang mit originellem Imbiss und Blick über die Dächer Wiens wurden fröhlich Gedanken und Erinnerungen an Elisabeth Wundsam-Hartig ausgetauscht und Kontakte zu Menschen vertieft, denen das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Einschränkungen ein wichtiges Anliegen ist. Mit ihrer Anwesenheit verdichteten sie das allgemeine Empfinden, dass hier ein Preis vergeben wird, der fernab von Klischees Preisträger ehrt und dem es gelingt, im Sinne von Elisabeth Wundsam-Hartig, Impulse zu geben, „mit eigener Kraft für positive Veränderungen zu arbeiten“ (Dr. Eiselsberg) .